Frischer Anstrich: herrdorok.de ohne WordPress

· In eigener Sache

Wer heute hier vorbeischaut, wird es vielleicht schon bemerkt haben: herrdorok.de sieht etwas anders aus. Hinter den Kulissen hat sich aber noch viel mehr getan – die Webseite hat einen kompletten Umbau bekommen. WordPress ist weg.

Warum eigentlich?

Über viele Jahre hat WordPress hier gute Dienste geleistet. Aber für einen Blog, in dem nur noch selten neue Artikel erscheinen und dessen Kommentarfunktion schon lange abgeschaltet ist, war das System schlicht zu groß geworden: eine Datenbank, gut zwei Dutzend Plugins, ständige Updates – und vor allem eine dauernde Zielscheibe. Wer eine WordPress-Seite betreibt, kennt die Protokolle voller automatisierter Anmeldeversuche. Auch diese Seite ist schon einmal Opfer eines Angriffs geworden. Dazu kamen jährliche Abos für Sicherheits- und Zusatz-Plugins, die nur nötig waren, um das System selbst in Schach zu halten.

Was jetzt anders ist

herrdorok.de besteht jetzt im Wesentlichen aus fertigen HTML-Seiten. Wenn ich einen Artikel schreibe, werden die Seiten einmal neu erzeugt – beim Aufruf muss der Server nichts mehr zusammenbauen, keine Datenbank fragen, kein Plugin laden. Man spricht von einer „statischen“ Webseite. Für euch als Leserinnen und Leser heißt das:

  • Weniger Overhead: Die Seiten sind klein und laden schnell.
  • Keine Cookies, kein Tracking: Es gibt keine Analysewerkzeuge von Drittanbietern, keine Google-Schriften, kein Google reCAPTCHA. Gezählt wird nur noch anonym, wie oft eine Seite aufgerufen wird – ohne Cookies und ohne IP-Adressen. YouTube-Videos werden erst geladen, wenn ihr sie ausdrücklich anklickt.
  • Deutlich weniger Angriffsfläche: Es gibt keine WordPress-Anmeldeseite mehr, an der sich Bots die Zähne ausbeißen könnten, und keine Plugins mit Sicherheitslücken. Programmcode läuft nur noch an ganz wenigen, fest definierten Stellen – etwa für das Kontaktformular –, und Dateien, die sich irgendwo einschleichen könnten, lassen sich nicht ausführen.
  • Keine teuren Abos mehr für Sicherheits-, Backup- und Zusatz-Plugins.

Was geblieben ist

Alle Artikel sind natürlich noch da, und zwar unter denselben Adressen wie bisher – Links von anderen Seiten und Suchmaschinen funktionieren also weiter. Auch die alten Kurzlinks und Bildseiten von WordPress führen an die richtige Stelle. Die Downloads gibt es weiterhin, inklusive der bisherigen Download-Zähler.

Bei der Gelegenheit habe ich ein wenig aufgeräumt:

  • Die Artikel sind neu nach Themen sortiert – da hatte sich über die Jahre einiges angesammelt, das nicht so recht passte.
  • Viele Links in älteren Beiträgen führten ins Leere. Wo es möglich war, verweisen sie jetzt auf die archivierte Fassung der Seite im Internet Archive – so, wie sie damals aussah.
  • Es gibt eine neue Suche und ein Archiv aller Beiträge nach Jahren.
  • Das Kontaktformular funktioniert wieder – ohne Google, dafür mit einem eigenen, unauffälligen Spamschutz.