Manchmal geschehen noch Zeichen und Wunder. Finale Notepad 2012 ist erschienen und es ist – wider Erwarten – endlich wieder komplett Freeware und kostet nicht, wie die letzten beiden Jahre, 9,95 Euro pro Version. Das ist ein feiner Zug, FinaleMusic, deshalb hier der Link zur Produktseite von Finale Notepad 2012. Alle, die sich nicht mit Musescore anfreunden konnten oder wollten, aber auch nicht bereit waren, die Lizenzgebühren für die letzten beiden Finale Notepad Versionen zu zahlen, können nun auf dem Mac und unter Windows wieder mit Finale arbeiten. Notepad kann in der aktuellen Version MIDI- und MusicXML-Dateien im- und exportieren, der Zusammenarbeit mit anderen Notationsprogrammen steht also nichts im Wege.

Während Programmsymbol und Splashscreen deutlich moderner wirken als die der Vorgängerversionen sieht Finale Notepad selbst noch immer ein bisschen altbacken aus mit seinen wassertropfenrunden Buttons und der baukasteneckigen Abspielsteuerung – aber es geht hier ja weniger ums Design als um die Funktionalität.

Leider benötigt man zum Download von Finale nach wie vor ein Benutzerkonto bei FinaleMusic, doch das ist schnell eingerichtet. Ohne Benutzerkonto gibt es hier einen Überblick über den Funktionsumfang der unterschiedlichen Finale Versionen.

Kurz notiert: Finale Notepad ist zurück
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4 Kommentare zu „Kurz notiert: Finale Notepad ist zurück

  • Pingback:Musikproduktion in der Cloud

  • 8. April 2012 um 14:13
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    Hallo Sebastian,
    ich “weiß” auch warum. Bald wird alle Welt merken, dass es “primus” gibt von columbussoft.
    http://www.columbussoft.de/

    primus free ist vergleichbar mit notepad.

    Für Erstanwender einer Notenschreibsoftware ist primus free unvergleichlich viel einfacher als alles Bisherige.
    Die Vollversion von primus ist auch voll nutzbar, bis auf Speichern. Jedoch kann man pdfs drucken…..

    Ich bin sowas von begeistert. Ich wünsche allen fröhliches Entdecken.

    Sonja

    • 8. April 2012 um 15:39
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      Nur leider ist Primus für den Mac eine unglaubliche Zumutung…

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